Vermieten, wo andere Urlaub machen – Was Ihr über ein Investment in eine Ferienimmobilie im Ausland wissen solltet.

Viele Menschen buchen mittlerweile lieber eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus, als in einer überfüllten Hotelanlage Urlaub zu machen. Eine potenzielle Chance, als Vermieter von Ferienimmobilien Kapital daraus zu schlagen. Deshalb besprechen wir in diesem Beitrag alles, was es über das Vermieten von Ferienimmobilie im Ausland zu wissen gibt. Wenn Ihr herausfinden wollt, ob sich die Ferienimmobilie im Ausland als Kapitalanlage lohnt, solltet Ihr jetzt auf jeden Fall weiterlesen. 

Rational anstatt emotional

Urlaub ist etwas Schönes, das ist klar. Und es wird noch ein wenig schöner, wenn das Urlaubsziel quasi das zweite Zuhause ist und man dort komplett seine Ruhe hat. Zack – So schnell kann einem eine Ferienimmobilie im Ausland schmackhaft werden. Wer aber grade überlegt, sich eine Ferienwohnung oder sogar ein Ferienhaus in seinem Lieblingsurlaubsland zu kaufen, sollte nochmal gründlich die Fakten durchgehen. Per se ist das ganze ja keine schlechte Idee, aber es gibt einiges zu beachten.

Für alle, für die Geld durchaus noch eine Rolle spielt und die mit einer Ferienimmobilie in eine Kapitalanlage investieren wollen, sollte bereits vor dem Kauf klar sein: Alle Entscheidungen, die die Immobilie betreffen, sollten wirtschaftlich rational sein, nicht emotional. Soll heißen: Nur weil Ihr einen bestimmten Urlaubsort gerne mögt, ist das nicht automatisch der beste Ort für die Immobilie. Die Ferienwohnung oder das Ferienhaus sind eine Kapitalanlage, kein privates Resort. Natürlich kann man dort auch mal einen Urlaub verbringen, aber die Wohnung muss am Ende den Mietern gefallen, nicht den Vermietern. Die Lage orientiert sich also nicht am persönlichen Geschmack, sondern an der Nachfrage. Bei der Ausstattung solltet Ihr nicht sparen, aber auch nicht zu tief in die Tasche greifen. Denn schöne Möbel und gutes Equipment sind ein starkes Plus, aber ab einem gewissen Preis überschreitet der Nutzen die Kosten. Es braucht keine Designerstücke in einer Ferienwohnung, denn der Mieter wird dafür nicht deutlich höhere Preise zahlen wollen.

Andere Länder, andere Steuern

Aber noch bevor ihr in Eurem Kopf schon Möbel aussucht, solltet ihr Euch der allgemeinen Komplexität dieses Investments bewusst sein. Das geht schon bei der Finanzierung los. Denn deutsche Institute vergeben für Auslandsimmobilien, wenn überhaupt, nur kleine Kredite – heißt, der Großteil muss aus der eigenen Tasche kommen. Außer man hat hier in Deutschland eine bereits abbezahlte Immobilie, die als Sicherheit dienen kann.

Beim Thema Steuern wird es auch nicht unbedingt unkomplizierter. Andere Länder, andere Steuern, sagt man so schön und das hat auch seine Gründe. Je nach Land, in dem die Immobilie steht, fallen andere Steuern in unterschiedlichen Höhen an. Da muss man sich wirklich gründlich informieren, um keine böse Überraschung zu erleben. Beispielsweise muss man in Spanien und Frankreich ab 700.000 Euro Immobilienwert eine Vermögenssteuer zahlen. Manche Länder haben eine Register- und Katastersteuer für Neubau, die zusätzlich zur Grunderwerbsteuer anfällt. Und dann kommen natürlich noch die Grundsteuer und die Einkommenssteuer für Einnahmen aus der Vermietung hinzu.

Und natürlich gibt es auch einige weitere Faktoren, die im Ausland ganz natürlich dazu kommen. Allem voran wäre da die Sprachbarriere, die je nach Land dazukommt. Das kann vor allem bei behördlichen Abläufen ein Problem sein. Bürokratie ist in Deutschland manchmal schon nicht einfach, im Ausland wird es potenziell nur schwieriger.

Wo kann sich das wohnen lohnen?

Ok, das waren jetzt viele unbequeme, organisatorische Punkte, aber wie lohnenswert ist das Investment in eine Ferienimmobilie zur Vermietung denn jetzt wirklich? Also pauschal lässt sich das natürlich nicht gut sagen, aber generell gilt: Es gibt bei der Vermietung im Ausland potenziell höhere Ertragschancen als in Deutschland, aber dafür ist das Risiko auch höher. Wer effizient vermieten möchte, muss den Markt und Wettbewerb gut analysieren und braucht eine gute Vermarktungs- und Verwaltungsstrategie. Wer sich nicht selbst drum kümmern kann oder möchte, kann das an eine Ferien-Vermietungsgesellschaft mit Erfahrung und vor allem lokalen Kenntnissen abgeben, was aber natürlich auch wieder Geld kostet. Durchschnittlich kann man davon ausgehen, dass die Rendite an Ende geringer ausfällt, einfach weil die Immobilienkosten, Nebenkosten und Steuern im Ausland oft höher sind als hierzulande. Hinzu kommen noch Dinge wie das Währungs- und Kriegsrisiko in anderen Ländern. Wir würden Euch deshalb eher dazu raten, das Geld in eine Ferienimmobilie hier in Deutschland zu investieren. Das ist einfach die sicherere Variante gegenüber einer Ferienimmobilie im Ausland. Corona hat den innerdeutschen Tourismus ohnehin stark befeuert, hier herrscht also viel Potenzial, bei deutlich niedrigerem Aufwand. Außerdem haben wir von der CAPRI CONSULT ein hervorragendes Beratungsangebot zu Ferienimmobilien in Deutschland. Schreibt uns einfach an, dann manchen wir zusammen einen Plan.

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