Fragen & Antworten
rund um Dein Geld

Geld und Vermögen sind kein Buch mit sieben Siegeln, aber dennoch ein komplexes Thema. Wir versuchen, es einfach und transparent zu übersetzen. Denn wir wollen, dass Du genau weißt, was mit Deinem Geld geschieht.

Fabian Schuster präsentiert Notizen

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Nach einem Erstgespräch ermitteln wir weitere grundlegende Informationen über einen Fragebogen und eine Checkliste. Auf diesen Ergebnissen basierend führen wir ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir die Ziele und Wünsche unserer Kunden mit ihren Möglichkeiten überein bringen. Auf Grundlage dieses Gesprächs erstellen wir dann ein Strategiedokument und eine persönliche Anlagestrategie sowie ein personalisiertes Risikoprofil. In diese Auswertungen fließen auch bestehende Verträge, das individuelle Vermögen, die Einkommenssituation, die Lebensmodelle und die Zukunftsperspektiven mit ein. Erst dann geht es in die gemeinsame Umsetzung der Strategie. In der laufenden Zusammenarbeit stimmen wir in mindestens jährlichen Gesprächen die Entwicklung, die Ziele und mögliche Veränderungen ab.
Aktiv verwaltete Investmentfonds beruhen auf Prognosen. Die Fondsmanager sagen voraus, wie sich Märkte in Zukunft entwickeln könnten und begründen darauf ihre Kauf- und Verkaufsentscheidungen. Passiv gemanagte Fonds begründen ihre Kaufentscheidungen auf Auswertungen historischer Daten und aktueller Geschehnisse am Markt. Aktives Investieren verspricht vielfach kurzfristigere höhere Renditen, erweist sich aber langfristig meist als kostenintensiver und unattraktiver als die passive Variante.
Wissenschaftliches Investieren bedeutet, dass der Investmentstrategie und der Beratung ein wissenschaftlicher Ansatz zugrunde liegt. Bei ihr fußt die Auswahl der Investments nicht primär auf Prognosen, sondern auf Analysen und Methoden.
Die Wertentwicklung lässt sich in Kontoauszügen nachvollziehen, bei modernen Depotbanken und Beratungshäusern aber auch auf digitalem Wege über die Website oder über deren Apps. Wir empfehlen, dass sich Anleger mindestens einmal jährlich – idealerweise unterstützt von den jeweiligen Beratern – mit ihrem Portfolio befassen.
Wie bei jeder Anlage ist auch bei grünen Investmentfonds auf die Kostenstruktur zu achten. Hier neigen grüne Fonds dazu, viel kostenintensiver zu sein als andere Aktienfonds. Darunter kann langfristig die Rendite der Kapitalanlage leiden. Es gibt viele Möglichkeiten, grün zu investieren. Hierzu zwei Beispiele: Mission Based Investments und Investitionsmöglichkeiten nach ESG-Kriterien. Bei Mission Based Investments kann man das Portfolio ausschließlich nach ethischen Investmentkriterien gestalten. So läuft man Gefahr, das Risiko zu wenig zu streuen. Sobald man aber nach ESG-Kriterien investiert, also nach Umwelt, Sozialem und unternehmerischen Gesichtspunkten, bewirkt dies eine höhere Streuung im Portfolio und damit mehr Sicherheit – und langfristig meist auch eine bessere Rendite.
Indexfonds und ETFs sind durchaus ähnlich, denn sie verfolgen beide einen primär passiven Ansatz und versuchen, einen Index abzubilden. Auch die Gebühren sind bei beiden Varianten ähnlich. Ein Börsenindex ist der Wert, der an einer Börse täglich aus allen Wertpapieren, die an der Börse gehandelt werden, ermittelt wird. Er bildet somit den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg der jeweiligen Börse ab. Im Gegensatz zu ETFs dürfen Indexfonds den Kapitalmarkt noch physisch abbilden und nicht synthetisch. Der Verkauf von Indexfonds findet dabei über den Anbieter statt, während ETFs über die Börse gehandelt werden. ETFs sind dabei verpflichtet, zu handeln, sobald der jeweilige Index sich verändert, während Indexfonds flexibler und später handeln können. Zudem sind Indexfonds meist noch institutionellen Anlegern vorbehalten, während ETFs auch Privatkunden offenstehen.
Provisionsfreie Investmentfonds haben eine günstigere Kostenstruktur, indem sich die Berater über transparente Servicepauschalen finanzieren. Bei provisionspflichtigen Fonds erhält der Berater zusätzlich zur Servicegebühr noch weitere Kickbacks. Aufgrund der Regulatorik sind wir heute in der glücklichen Lage, dass Berater ihre Kostenstrukturen offenlegen müssen, um eine vollständige Transparenz zu gewährleisten. So können Anleger stets auch das Vergütungsmodell der Berater überprüfen, bewerten und vergleichen.
Fondsinvestments sind auch für die private Altersvorsorge geeignet, da sie gerade langfristig hohe Renditen erwirtschaften können. Leider wird in Deutschland die private Altersvorsorge noch wesentlich häufiger in Versicherungslösungen wie der privaten oder betrieblichen Rentenversicherung betrieben, die aufgrund höherer Kosten und niedriger Zinsen nicht das gleiche Ergebnis erwirtschaften wie ein Fondsinvestment. Aus unserer Sicht ist das Fondsdepot ein zentraler Pflichtbaustein eines modernen privaten Altersvorsorgekonzepts.
Auf Kursgewinne aus Wertpapieren oder Fonds sind grundsätzlich im Rahmen der Kapitalertragssteuer Steuern zu zahlen. Der Steuersatz beträgt 25 Prozent zuzüglich des Solidaritätszuschlags, sofern dieser noch anfällt. Dabei gilt ein Freibetrag von 801 Euro jährlich für Singles und 1.602 Euro bei gemeinsam veranlagten Paaren. Wollt ihr mehr wissen? Hört gerne in unsere Podcastfolge 93 zu dem Thema Kapitalerträge: Wie funktioniert Besteuerung?
Das Fondsportfolio ist die Zusammenstellung von Investmentfonds in einem Depot. Es sollte zum Risikoprofil der Anleger passen und über eine ausreichende Streuung verfügen, um die maximale Rendite bei größtmöglicher Sicherheit zu gewährleisten.
Ein Depot ist ein Konto, das eine Depotbank für einen Anleger betreibt. Depotbanken sind Kreditinstitute, bei denen die Investmentvermögen oder die Sondervermögen (z. B. Wertpapiere) von Investmentfonds in Depots aufbewahrt werden. Bei der Auswahl einer Depotbank sind zum einen die Kosten, zum anderen aber auch das handelbare Fondsuniversum ein wichtiges Kriterium.
Die Volatilität beschreibt das Ausmaß von Schwankungen bei Aktien- und Devisenkursen, bei Zinssätzen oder auch bei Preisen. Je höher die Volatilität, desto stärker schwankt die Kursentwicklung eines Wertpapiers oder die Wertentwicklung eines Investmentfonds. Aktien sind meist volatiler als andere Anlageklassen wie etwa Anleihen, dafür aber in der Regel auch renditestärker. Daher gehören zu jeder Rendite auch Schwankungen.

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