24% der Deutschen bekommen im Alter ein Problem!

Karikatur einer älteren Dame, die Pfandflaschen aus einem Müll mit der Aufschrift

Wir Deutschen gehen oft davon aus, dass wir in einem von Wohlstand geprägten Land leben und uns deshalb deutlich weniger Sorgen um unsere finanzielle Situation machen müssen. Es stimmt auch. Armut ist hierzulande ein deutlich geringeres Problem als in anderen Teilen der Erde. Das bedeutet allerdings nicht, dass Väterchen Staat alles für uns regelt und wir sorg- und planlos durch unser Leben laufen können. Denn es gibt ein Problem, das häufig vergessen wird, weil es noch in genügend weiter Ferne scheint: die Altersarmut. In diesem Beitrag befassen wir uns mit der Frage: Warum geraten viele alte Menschen heutzutage in finanzielle Schwierigkeiten? Wer also die Hintergründe dazu rausfinden möchte und vor allem erfahren mag, wie man dieses Problem umgehen kann, sollte unbedingt dranbleiben.

 

Erschreckende Zahlen

Bestimmt haben viele von Euch schon alte Menschen beobachtet, die Pfandflaschen von der Straße aufsammeln oder aus dem Mülleimer fischen. Und wir meinen jetzt keine Obdachlosen, sondern auf den ersten Blick normal und gepflegt aussehende alte Menschen. Da fragt man sich schon, wie es so weit kommen konnte. Neben dieser Gruppe, die ganz offensichtlich finanzielle Schwierigkeiten hat, gibt es allerdings noch deutlich mehr Rentner, die unter Geldproblemen leiden und sich grade so über Wasser halten können. Insgesamt sind es tatsächlich 24 Prozent der Deutschen, die im Alter ein Problem bekommen. Und woran liegt das?

Wir möchten jetzt gar nicht über das deutsche Rentensystem reden oder die Alters-„Pyramide“ beziehungsweise den Dönerspieß, wie man heute eher dazu sagt. Folgendes ist leider mittlerweile schon fast zur Regel geworden: Die Rente allein ist für viele einfach keine ausreichende Basis mehr. Rentenlücken und Rentenniveaus von 800 oder 1.000 Euro sind für viele bereits Realität.

Und wer weiß, wie die Situation in 20 bis 30 Jahren aussieht. Stellt Euch mal vor, Ihr müsstet versuchen, mit einer derartig niedrigen Rente in München zur Miete zu wohnen. Ja genau, keine Chance. Deshalb wollen wir nochmal zum anfangs  erwähnten Punkt zurückkehren: Das Problem mag in weiter Ferne scheinen, weswegen man es vielleicht gerne auf später verschiebt und sich dann am Ende doch nicht wirklich drum kümmert. Aber die Zeit zu handeln ist genau jetzt!

Seine finanzielle Zukunft hat jeder von uns selbst in der Hand. Umso erschreckender ist die Statistik: 27 Prozent der deutschen Frauen und Männer hat kein besonderes Interesse daran, sich um seine Finanzen zu kümmern. 24 Prozent fällt es schlichtweg schwer, Geld für den Ruhestand beiseitezulegen. Dabei gehört gar nicht so viel dazu, wie vielleicht einige denken mögen.

 

Vorsorge geht vor

Es gibt vermutlich viele, die der Meinung sind, sie hätten nicht genug Geld zur Verfügung, um das Problem in Angriff zu nehmen und richtig fürs Alter vorzusorgen. Fakt ist aber, die allermeisten haben das schon. Fast jeder gibt monatlich eine gewisse Summe Geld für etwas aus, auf das er auch gut verzichten könnte. Dieses Geld – vielleicht auch nur ein Teil davon – könnte gut investiert werden. Es ist außerdem nicht notwendig, jeden Monat mehrere hundert oder gar tausend Euro anzulegen. Es gibt günstige Indexfonds oder Sparpläne, teilweise mit frei wählbaren Beträgen. Niemand zwingt Euch 150 Euro im Monat anzulegen. Wenn Ihr noch studiert oder grade Berufseinsteiger seid und bereits in eine sicherere Zukunft investieren wollt, ist das großartig. Ihr könnt auch einfach mit zehn Euro im Monat anfangen und später aufstocken. Je früher Ihr startet, desto besser! Wichtig ist nur, stets rational und wissenschaftlich zu investieren. Wer bereits mit beiden Beinen im Berufsleben steht und etwas mehr Geld zur Verfügung hat, kann über eine Investition in Immobilien nachdenken. Besonders aufgrund der Inflationsresistenz eignen sich Immobilien als hervorragende Altersvorsorge. Für Unternehmer ist es das eigene Unternehmen oder Lizenzgeschäfte, was für den zusätzlichen Geldpuffer im Alter sorgen kann. Im Endeffekt ist es egal, für welche Form der Investition und Geldanlage man sich entscheidet. Die Hauptsache ist, man macht etwas. Denn wenn es um die Altersvorsorge geht, dann ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Und wer im hohen Alter seinen Lebensstandard nicht plötzlich senken oder auf vieles verzichten will, sollte besser so früh wie möglich in die Zukunft investieren. Wir helfen dabei auch gerne.

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