Investmentfonds starten Rennen auf Oldtimer

Investmentfonds starten Rennen auf Oldtimer

Es gibt wohl genügend Menschen da draußen, denen das klassische Investieren nicht ausreicht, vielleicht sogar zu langweilig ist. Warum also nicht in Luxusobjekte investieren? Edle Uhren, kostbare Whiskeys oder aktuell besonders beliebt: Oldtimer. Doch macht das Investieren in solche Produkte tatsächlich Sinn? In dem heutigen Beitrag gehen wir der Sache auf den Grund, deshalb solltet Ihr jetzt unbedingt weiterlesen.

Ferrari-Fieber

Eine Rolex, ein Macallan oder aktuell besonders im Trend: ältere Luxus-Autos etwa von Ferrari, Mercedes-Benz oder Bentley. Solange es glänzt, Luxus symbolisiert und im Wert steigen könnte, scheint es für Anleger attraktiv zu sein. Bei Auktionen und durch Privatverkäufe werden pro Jahr weltweit etwa 80 Milliarden Dollar mit Oldtimern umgesetzt. Und der Wert der Sammelfahrzeuge ist 2022 um ein Viertel gestiegen. Das war das stärkste Wachstum seit neun Jahren und ist nach Kunstobjekten das zweithöchste Plus in diesem Feld. Auf das ganze letzte Jahrzehnt betrachtet, lag der Anstieg bei etwa 185 Prozent. Die Nachfrage ist auf jeden Fall vorhanden. Kunden wollen diese Luxusprodukte in ihren Portfolios. Und an Luxusgütern wird es auch nicht so schnell mangeln. Aber heißt das, dass es auch sinnvoll ist, in diese zu investieren? Wie sicher sind solche Produkte?

 

 

Echte Produkte, echt Probleme

Nun ja, wie ihr Euch vermutlich schon denken könnt, sind Produkte, die physisch existieren, automatisch komplizierter und als Anlage weniger sicher. Uhren kann man ja noch in einen Safe einschließen, aber mit einem Auto wird das schwierig. Standschäden kann man nicht komplett ausschließen und auch nur ein kleiner Kratzer kann hohe Kosten verursachen oder den Wert deutlich mindern. Wollt Ihr wissen, wie viel es kostet, die Stoßstange bei einem 50 Jahre alten Oldtimer auszutauschen? Die erste Hürde wäre erst mal jemanden zu finden, der die notwendige Fachkompetenz besitzt, um so etwas auszuführen. Hinzu kommen auch noch Lagerungskosten und der Zertifizierungsprozess, der an sich auch schon teuer sein kann. Selbst wenn man den zeitlichen Faktor hierbei vernachlässigen kann, weil man beispielsweise in einen Fonds investiert, der diese Dinge übernimmt, bleibt diese Art des Investments mehr als wacklig. Es gibt einfach zu viele Variablen, die am Ende dafür sorgen könnten, dass sich die Investition nicht gelohnt hat.

Das heißt jetzt nicht, dass wir jeden, der vorhatte, in einen Oldtimer, Kunst oder Weine zu investieren, davon abhalten möchten, denn das Ganze hat auch Vorteile. Die Rendite kann hier mitunter sehr hoch sein. Wir wollen allerdings darauf hinweisen, dass das Ganze mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Wir würden empfehlen, erst einmal eine vernünftige Altersvorsorge aufzubauen und dabei langfristig und breit gestreut zu investieren. Wenn dann noch genügend Spielgeld übrig ist, warum nicht? Feuer frei! Aber bitte so, dass es nicht weh tut, wenn dem Oldtimer die Stoßstange abfällt.

Wenn Ihr Euch fragt, wie die richtige Strategie aussieht, um an diesen Punkt zu kommen, dann schreibt uns doch gerne über das Kontaktformular eine Nachricht, dann entwickeln wir einen individuellen Fahrplan für Euch und Eure Bedürfnisse.

Und wenn Ihr Lust auf noch einen Podcast zum Thema habt, dann hört doch mal bei Folge 212 rein, da verraten wir Euch nämlich, wie Ihr als Investoren kein Geld verbrennt.

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