Der gute alte Sparplan – warum er für jeden ein Muss ist!

rosanes Sparschwein

Wir alle sind hier, weil wir aus unserem Geld mehr Geld machen wollen. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Geld für die Kinder ist, für das Traumhaus oder für die Altersvorsorge: Wer als Anleger Geld investiert, will eine möglichst gute Rendite erzielen. Beim langfristigen Aufbau des Vermögens gibt es zwei Möglichkeiten: die Einmalanlage oder der ETF-Sparplan. In diesem Beitrag befassen wir uns mit den Vorteilen des guten alten Sparplans. Wer rausfinden möchte, wie man ohne großes Risiko erfolgreich Rendite generiert, sollte unbedingt weiterlesen.

 

Clever sparen

ETF-Sparpläne erfreuen sich großer Beliebtheit. Und das zurecht. Sie ermöglichen einfaches und unkompliziertes Sparen und sind eine gute Anlagemöglichkeit. Man macht mehr aus seinem Geld und das geht auch noch wie von selbst: Einfach einen ETF-Fonds auswählen und eine monatliche Summe festlegen, die nicht einmal sehr hoch sein muss. Teilweise starten die monatlichen Mindestbeträge schon bei 25 Euro. Das können sich sogar Studenten leisten. Und schon hat man dafür gesorgt, sein Kapital langfristig besser zu strukturieren. Zeit hat man sich dabei auch noch gespart, denn es entsteht weniger Aufwand als beim Kauf von Einzelaktien, weil kein so hoher Rechercheaufwand nötig ist. Wenn man sein Portfolio aus Einzelaktien zusammenstellt, ist das Ziel, nur Top-Kandidaten aufzunehmen. Beim ETF-Sparplan investiert man in Fonds mit bereits ausgewählten Aktien. Man steckt sein Geld also automatisch in viele unterschiedliche Unternehmen. Für ausreichend Diversifikation ist daher auch gesorgt.

 

Exkurs: Der Cost-Average-Effekt

Außerdem sind Kursschwankungen bei dieser langfristigen Anlagestrategie kein Problem. Im Gegenteil. Durch den Cost-Average-Effekt, der auch Durchschnittskosteneffekt genannt wird, kann bei einem Sparplan trotz Kursschwankungen potenziell mehr Rendite erzielt werden, als durch eine Einmalanlage. Wie genau soll das funktionieren?

Wenn man monatlich einen festen Betrag in einen ETF-Sparplan investiert, dann kauft man zwar weniger Anteile des Fonds, wenn der Kurs gerade steigt, aber auch mehr, wenn der Kurs gerade fällt. Man kauft insgesamt zum Durchschnittspreis während der Gesamtlaufzeit seines Sparplans. Bei Einzelinvestitionen kann es sein, dass der Kurs beim Moment des Kaufes gerade seinen Höchststand erreicht hat und danach nur noch fällt, wodurch man deutlich unter der Rendite der ETF-Sparer liegen würde. Das ist das sogenannte Timing-Risiko. Statt einer großen Einmalanlage, kann es also sinnvoll sein, die Anlage in viele kleine Etappen aufzuteilen.

Sinn ergibt das allerdings auch nur bei Fonds, die bekanntermaßen Kursschwankungen aufweisen und somit ein höheres Timing-Risiko haben. Bei Immobilienfonds beispielsweise steigt der Kurs meist langsam, aber konstant an, weshalb es schlauer wäre, eine größere Einzelinvestition zu tätigen und das Geld langsam mehr werden zu lassen. So viel also zum Cost-Average-Effekt. Aber das war jetzt alles schon sehr theoretisch. Vielleicht helfen einige Rechenbeispiele, das Ganze noch etwas zu verdeutlichen.

 

Für jede Ausgangssituation der richtige Plan

Ein Student, der beispielsweise etwas Geld geerbt hat und damit jetzt einen ETF-Sparplan starten möchte und sagen wir mal 200 Euro im Monat anlegt, kann in dieser Zeit bei einem Jahreszins von 4,5 Prozent innerhalb von 20 Jahren knapp 30.000 Euro dazu gewinnen.

Ein Angestellter, der ohne Startkapital in einen Sparplan startet und dafür Durchhaltevermögen beweist, kann sich ein gutes Zusatzpolster für die Altersvorsorge aufbauen.  Aus 350 Euro im Monat werden nach 40 Jahren 460.000 Euro. Fast die Hälfte davon (292.000 Euro) ist durch die Zinsen generiert.

Wer sehr viel Kapital zur Verfügung hat, muss den Sparplan nicht unbedingt sehr lang laufen lassen, um eine hohe Rendite zu erzielen, denn viel hilft viel. Großanleger, die mit einer Anlagesumme von 800.000 Euro starten und einen 1.000 Euro Sparplan für zehn Jahre anhängen, erwirtschaften durch Zinsen allein knapp 475.000 Euro. Insgesamt geht man mit etwa 1.393  Millionen Euro aus dem Sparplan wieder raus.

Wenn Ihr jetzt auch mehr aus eurem Geld machen wollt, helfen wir euch gerne den perfekten ETF-Sparplan für eure Situation zu finden.

Beitrag als Podcast hören

Interesse geweckt?

Kontaktiere uns gern

Diskutiere mit!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Cookies und Targeting-Technologien, um Dir ein besseres Internet-Erlebnis zu ermöglichen. Diese Technologien nutzen wir außerdem, um Ergebnisse zu messen und zu verstehen, woher unsere Besucher kommen oder um unsere Website weiter zu entwickeln. Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

COOKIE-EINSTELLUNGEN

Hier findest Du eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Du kannst Deine Einwilligung zu allen Cookies geben oder Dir weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen. Informationen dazu, wie wir mit Deinen Daten umgeht, findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

ESSENZIELL

Essenzielle Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die einwandfreie Funktion der Website erforderlich.

Google Tag Manager

Cookie von Google zur Steuerung der erweiterten Script- und Ereignisbehandlung. Weitere Informationen findest du hier https://policies.google.com/privacy?hl=de