Bitcoin Millionär durch Nichtrauchen

abbrennende Zigarette

Der Bitcoin Kurs ist bekanntermaßen in den letzten Jahren extrem angestiegen und Kryptowährungen haben sich in diesem Zuge zu einem regelrechten Hype entwickelt. In der heutigen Podcast-Folge setzen wir uns mit einem Gedankenexperiment auseinander: Was, wenn man vor einigen Jahren mit dem Rauchen aufgehört hätte und das Geld stattdessen in einen Bitcoin-Sparplan investiert hätte? Durch den Magazinbeitrag von BTC Echo muss über die Zahlen zu diesem Gedankenspiel nicht spekuliert werden, denn hier wird alles genau vorgerechnet. Wer also rausfinden will, wie man zum Bitcoin Millionär geworden wäre und warum wir trotzdem nichts von diesem Investment halten, sollte unbedingt dranbleiben!

 

Millionär durchs Nichtrauchen?

Direkt vorweg sollte gesagt sein: Rauchen ist hier nur ein Beispiel. Es geht um keine Kritik am Rauchen selbst. Auch wenn allgemein bekannt ist, dass Rauchen ungesund ist. Es könnte aber auch mit Leichtigkeit durch ein anderes Laster ersetzt werden. Eigentlich muss es sich nicht einmal um ein Laster handeln. Jeder gibt mit einer Regelmäßigkeit bestimmte Geldsummen aus, die man auch locker hätte investieren können. Dabei ist ganz egal, ob es jetzt um Zigaretten geht, die neue Sonnenbrille, die dann doch nur zwei Mal getragen wird oder das X-te Mal Essen bestellen, obwohl man auch mal selber kochen könnte.

Widmen wir uns jetzt mal dem Rechenbeispiel. Für das Gedankenexperiment wird davon ausgegangen, dass eine Musterperson, die zehn Zigaretten am Tag raucht, damit aufhört und das Geld lieber in einen Bitcoin-Sparplan steckt. Bei zehn Zigaretten am Tag und einem Schachtelpreis von sieben US-Dollar wäre man bei etwa 100 Dollar im Monat. Wie gesagt, Zigaretten sind hier nur ein Vorwand, um zu sagen: Es wäre sehr leicht, auf etwas zu verzichten und das Geld dafür stattdessen zu investieren. Nicht nur, weil es sich um eine monatliche Investition handelt, sondern auch aufgrund des volatilen Bitcoinkurses ist natürlich jetzt der Startzeitpunkt dieser monatlichen Investition sehr entscheidend über das theoretische Vermögen, das man sich bis heute aufgebaut hätte.

Legt man 2010 mit dem regelmäßigen Bitcoin Investment los, dann kauft man bereits im ersten Jahr satte 8.175 Bitcoins. Damals, bei einem Kurs von 0,23 US-Dollar, noch nicht wirklich viel Wert. Doch wer weiß, wie viel aktuell ein einzelner Bitcoin kostet, kann sich vielleicht bereits vorstellen, worauf das Ganze hier hinausläuft. Wäre der Plan weiter so durchgezogen worden, wäre man heute bei einem Vermögen von über 450 Millionen Dollar. Im Vergleich dazu: Ein normaler Sparer wäre bei 14.100 US-Dollar gelandet. Auch 2013 wäre es noch nicht zu spät gewesen, um mit dem „Rauch Verzicht“-Sparplan zum Millionär zu werden. Immerhin 1,599 Millionen US-Dollar hätte man heute auf dem Konto. Man muss aber anmerken: Damals hatten die wenigsten Menschen eine Ahnung, was Bitcoins, Kryptowährungen oder Blockchains sind. Vermutlich hätte keine vernünftige Person, die nicht in der Tech-Branche zu Hause ist, monatlich 100 Euro in eine vollkommen unbekannte und unberechenbare neue Art der Währung investiert. Realistischer ist es also, das Anfangsjahr auf 2016 oder 2019 zu setzen. Hätte man 2016 mit dem Sparplan gestartet, wären am 1. September daraus immerhin stolze 167.925 US-Dollar geworden. Hätte man dieselbe Summe lediglich auf sein Bankkonto eingezahlt, wären es nur 7.200 Dollar. Hätte man vor zwei Jahren mit dem Investment begonnen, wäre nun zumindest ein kleines Polster von 16.883 US-Dollar angespart.

 

Risikoarm in die Zukunft investieren

Prinzipiell ist das ein nettes Rechenbeispiel, um zu zeigen: Es lohnt sich früh mit dem Investieren anzufangen und es ist auch jetzt noch nicht zu spät. Wir wollen hier jetzt gar nicht auf die Kursprognosen der verschiedenen Kryptowährungen in den nächsten fünf Jahren eingehen.

Denn obwohl wir die Idee an sich gut finden, mit dem Rauchen aufzuhören und das Geld stattdessen in eine gute und gesunde Zukunft zu investieren, sehen wir in Bitcoin dafür nicht unbedingt das passende Anlagemittel.

Kryptowährungen sind keine wirklich sichere Bank. Immer wieder kommt es zu Crashs.

Zuletzt zum Beispiel als China den Handel mit Bitcoin verboten hat. Niemand kann mit Sicherheit sagen, dass andere Länder da nicht auch mitziehen werden. Wie vielleicht viele von Euch wissen, stehen diese neuartigen Zahlungsmethoden immer wieder in der Kritik, weil ihre Herstellung nicht grade umweltfreundlich ist. Wäre doch wirklich ärgerlich, wenn man jedes Jahr mehrere 100 Euro investiert, um am Ende fast nichts herauszubekommen. Und das Risiko besteht hier leider. Deshalb sagen wir: Ein Sparplan ist grundsätzlich eine gute Idee, aber man sollte unbedingt drauf achten, welche Risikobewertung das geplante Investment hat.

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