Wichtig für alle Einzelaktien- & Kryptoanleger

ein Haufen Silber- und Goldmünzen

Ach, es könnte so schön sein: Einfach ein bisschen Geld in die richtigen Aktien stecken und kurze Zeit später steigt der Kurs ins Unermessliche. Zack, schon hat man das große Geld gemacht. Diesen Traum hatten bestimmt schon viele von uns. Doch leider ist es genau das – ein Traum. Eine Wunschvorstellung, die bedauerlicherweise viel öfter zerbricht, als dass sie in Erfüllung geht. Dennoch versuchen immer mehr Menschen, mit Einzelaktien und Kryptowährungen das schnelle Geld zu machen. Tragischerweise –und das bestätigen auch mal wieder die aktuellen Entwicklungen – ist das oft nicht der richtige Weg. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit Risiko und Sicherheit, mit Kryptowährungen und echten Anlagestrategien. Wer mehr über unsere Investmentstrategie erfahren will und wissen möchte, wie man sich gegen starke Verluste absichert, sollte jetzt unbedingt weiterlesen. 

Das schnelle Geld

Der Wunsch nach dem schnellen Geld ist keineswegs etwas Neues. Doch in den letzten Jahren gab es einige Entwicklungen, die diese Mentalität noch präsenter gemacht haben. Zum einen wären da Aktien und vor allem Kryptowährungen zu nennen. Damals als Bitcoin erschaffen wurde, konnte kaum jemand absehen, dass diese digitalen Coins, die damals einen Wert von wenigen Cents hatten, mal so in die Höhe schießen würden. Viele, die damals vor zehn Jahren investiert haben – egal ob bewusst oder zufällig – sind heute Millionäre. Aber auch im Zeitraum der letzten Jahre gab es große Ereignisse wie alles rund um die GameStop-Aktie, die Menschen in kürzester Zeit reich gemacht haben. Ganz ohne Streuung oder Strategie. Man liest so etwas dann in den Nachrichten und denkt sich natürlich: Das will ich auch. Beflügelt wird das Ganze dann von den ganzen neuen Apps, die es auch sehr jungen und unerfahrenen Menschen ermöglichen, auf dem Aktienmarkt zu investieren. Das an sich ist ja nichts Schlechtes, aber leider versuchen viel zu viele, auf ein totes Pferd aufzuspringen und verlieren das wenige, was sie haben, schnell.

Der große Verlust

Schauen wir uns dafür einfach mal an, was aktuell passiert: In den letzten zwei Jahren hat der Krypto-Hype erst so richtig Fahrt aufgenommen. Die Kurse schienen gar kein bergab mehr zu kennen. Im November erreichte der Kurs dann sein Allzeithoch mit 67.000 Dollar. Doch zum Jahreswechsel wechselte auch die Richtung des Kurses. Anstatt weiter nach oben, ging es dann rapide abwärts. Mittlerweile (Stand: Ende Mai) hat sich der Kurs bei etwa 36.000 eingependelt und damit fast die Hälfte an Wert verloren. Dem Aktienmarkt an sich geht es derzeit aber nicht deutlich besser. Der Krieg, die Lieferprobleme bei Material und Rohstoffen und der Lockdown in China drücken die Stimmung dort weiterhin.

Der sichere Weg

Wie hätte man investieren sollen, um diesen Entwicklungen bestmöglich entgegenzutreten?  Wir predigen unseren Kunden bereits seit Jahren zwei essenzielle Dinge: Diversifikation und eine Strategie mit klaren Zielen. Neben einer breiten Streuung sollte man versuchen, die Kosten des Investments niedrig zu halten und eine klare Strategie zu verfolgen. Dabei sollte man immer die persönliche Risikobereitschaft beachten und seine Grenzen genau kennen. Oft sind Anleger zu ignorant oder arrogant und können Anleihen nur belachen. Doch fast immer ist es aufgrund der Risikobereitschaft notwendig, hoch qualifizierte Anleihen ins Depot als Sicherheitsmechanismus einzubauen. Und genau das wird auch jetzt wieder bestätigt. Denn ratet mal, was aufgrund der aktuellen Entwicklung plötzlich wieder stark gefragt ist: konservative Anlageformen, wie etwa Anleihen.

Viele Depots sind aufgrund der aktuellen Lage im Minus. Das ist Fakt. Aber die Depots unserer Kunden laufen nach wie vor in der Gewinnzone. Und zwar aus genau den zwei Gründen, die wir sehr gerne wieder und wieder betonen: wegen breiter Streuung und den Anleihen.

Und zum Abschluss wollen wir eins noch sagen: Natürlich gibt es jetzt viele Leute, die ihre sogenannte Strategie und ihr Depot verteidigen und das Argument bringen „jetzt kann ich ja günstig nachkaufen“. Aber das ist in gewisser Weise quatsch, denn der Kurs muss gar nicht erst so nach unten schwanken, um das Depot aufzustocken. Außerdem können nicht alle tatsächlich nachkaufen, denn während einer Wirtschaftskrise hat ja nicht jeder noch genug Geld herumliegen.

Warum muss man es also erst so weit kommen lassen, dass man vermeintlich günstig nachkaufen kann, um es sich schönzureden, wenn man doch auch so investieren könnte, dass es gar nicht so stark abfällt. Das Risiko, nicht investiert zu bleiben, kann man sich auch einfach sparen.

Für mehr zum Thema “Investieren versus Spekulieren” hört doch gerne mal bei Folge 173 rein.

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