Frauen sparen 8% mehr als Männer. Das Ergebnis ist gewaltig.

eine Hand, die verschiedene Geldscheine vor einer türkisfarbenen Wand hält

Frauen sparen 8% mehr als Männer. Das Ergebnis ist gewaltig.

Sich das Sparverhalten der Deutschen anzuschauen, ist immer wieder sehr interessant. Wer spart am meisten – Männer oder Frauen? Wo steht Deutschland im europaweiten Sparranking? Und so weiter… Was aber fast noch spannender ist, ist zu schauen, wie sich diese Unterschiede langfristig auswirken. In diesem Beitrag wollen wir uns daher das Sparverhalten der Deutschen genauer anschauen. Wer herausfinden will, wie groß die Unterschiede zwischen Menschen sind, die nur ein bisschen mehr im Monat sparen, sollte jetzt unbedingt weiterlesen.  

 

Deutschland ist nicht Sparkönig.

Die Deutschen sind ja bekanntlich so diszipliniert und so sparsam. Das ist zumindest ein Klischee über uns, das sich sehr weit verbreitet hat. Doch stimmt das überhaupt? Die Bank N26 hat eine Studie durchgeführt und so viele spannende Informationen über das Sparverhalten der Europäer herausgefunden. Unter anderem, dass die Deutschen zwar sparsam sind, aber in Europa nicht auf Platz eins stehen. In Deutschland sparen die Bürger durchschnittlich 18 Prozent ihres Einkommens. In Spanien sind es aber 23 Prozent. Auf dem letzten Platz liegt Frankreich, dort werden im Schnitt 6 Prozent des Einkommens angespart.  

Aber nun zurück nach Deutschland mit der Frage: Welche Großstadt ist die Sparsamste? München bekommt hier die Goldmedaille, mit 20 Prozent, danach folgen Berlin und Hamburg mit 19 und 18 Prozent.  

Wer, wo, wie viel spart, hängt dabei aber nicht nur von Ort, Beruf und Gehalt ab, sondern auch vom Geschlecht. Deshalb ist es besonders interessant, sich den Unterschied zwischen Männern und Frauen anzuschauen. Denn obwohl Frauen im Schnitt 30 Prozent weniger Geld verdienen als Männer, legen sie davon mehr zurück. Im Schnitt sparen Männer 16 Prozent ihres monatlichen Einkommens, Frauen hingegen mit 22 Prozent ganze acht Prozent mehr.  

 

8 Prozent sind mehr als man denkt.

Acht Prozent Unterschied? Das wird doch nicht viel ändern. Könnten sich manche jetzt denken. Wir sagen aber: Doch! Das macht langfristig einen gewaltigen Unterschied. Damit Ihr uns das auch glaubt, rechnen wir das Ganze mal durch:  

Wir haben eine Beispielperson, die als Ingenieur angestellt ist und 2.500 Euro netto pro Monat verdient. Für dieses Beispiel gehen wir für beide Geschlechter vom selben Gehalt aus. Nehmen wir die Prozentwerte aus der Studie, dann würde der Mann 400 Euro beiseitelegen und die Frau würde 550 Euro monatlich sparen.  

Gehen wir mal hiervon aus: Unser Mustermann ist 28 Jahre alt und kommt jetzt mit 30.000 Euro Startkapital zur CAPRI CONSULT. Er will das Geld für 35 Jahre anlegen und würde mithilfe eines breit gestreuten Depots im Schnitt fünf Prozent pro Jahr verdienen. Zusätzlich würde er noch die gesparten 400 Euro pro Monat anlegen und damit innerhalb dieser 35 Jahre 198.000 Euro einzahlen. Das ergibt dann einen Wertzuwachs von 412.000 Euro vor Steuer und ein Endkapital von 610.000 Euro nach diesen 35 Jahren. 

Wenn jetzt aber unsere 28-jährige Musterfrau mit demselben Betrag als Startkapital zur CAPRI CONSULT kommt und über 35 Jahre mithilfe eines breit gestreuten Depots im Schnitt fünf Prozent pro Jahr verdient, aber gleichzeitig nicht 400 Euro, sondern eben 550 Euro pro Monat einzahlt, dann würde sie innerhalb dieser 35 Jahre 261.000 Euro einzahlen und einen Wertzuwachs von 516.000 Euro vor Steuer erzielen und damit ein Endkapital von 777.000 Euro erreichen. 

Kurzer Einwurf: Wenn Ihr Euch jetzt fragt, was dieses „vor Steuern“ genau heißt und wie viel da noch weg muss, dann hört mal in Folge 93 von unserem Podcast rein. Dort erklären wir, wie die Versteuerung von Investments funktioniert.  

Also zusammenfassend lässt sich nach unserer Rechnung jetzt sagen: Wenn diese Studie der Realität entspricht, dann ist unsere Musterfrau in 35 Jahren bei derselben Anlagestrategie 167.000 Euro reicher als der Mann. So groß kann der Unterschied bei acht Prozent mehr monatlicher Ersparnis nämlich sein.  

Alternativ verfolgt unsere Musterfrau nicht dieselbe Anlagestrategie wie der Mann, sondern investiert 400 Euro im Monat in ein Depot und die zusätzlichen 150 Euro investiert sie in eine vermietete Immobilie. 

Wenn Ihr wissen wollt, wie Ihr mithilfe einer vermieteten Immobilie Eure 150 Euro im Monat höchst effektiv einsetzt, dann hört in Folge 166 rein. 

 

 

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