Mietrendite berechnen: Rechner, Formeln und Rechenbeispiel für Kapitalanleger

In Immobilienanzeigen und Exposés stehen Renditen von 5, 6 oder sogar 8 Prozent. Klingt attraktiv. Doch in den meisten Fällen handelt es sich um die Bruttomietrendite, eine Kennzahl, die weder Kaufnebenkosten noch laufende Kosten berücksichtigt. Die tatsächliche Rendite deiner Immobilie liegt fast immer darunter.

Damit du vor dem Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage eine fundierte Entscheidung treffen kannst, musst du drei Kennzahlen kennen und richtig einordnen: Bruttomietrendite, Nettomietrendite und Eigenkapitalrendite. Alle drei haben ihre Berechtigung, erzählen aber eine unterschiedliche Geschichte.

In diesem Artikel findest du die Formeln für alle drei Kennzahlen, ein durchgerechnetes Rechenbeispiel, Richtwerte für 2026 und den CAPRI-Blick auf die Frage, die hinter der Mietrendite eigentlich steht: Lohnt sich diese Immobilie für mich?

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Mietrendite-Rechner: Brutto, Netto und Eigenkapitalrendite sofort berechnen

Bevor du in die Theorie einsteigst, kannst du deine Mietrendite direkt ausrechnen. Trage Kaufpreis, Kaltmiete, Kaufnebenkosten und laufende Kosten ein. Der Mietrenditerechner zeigt dir sofort Bruttomietrendite, Nettomietrendite, Eigenkapitalrendite und Kaufpreisfaktor.

Bruttomietrendite
Nettomietrendite
Eigenkapitalrendite
Kaufpreisfaktor
Cashflow / Monat

Drei Kennzahlen, die jeder Immobilieninvestor kennen muss

🔑

Bruttomietrendite: Der schnelle Erstfilter

Die Bruttomietrendite ist die einfachste Renditekennzahl. Sie setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie.

Bruttomietrendite (%) = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100

Beispiel: Eine Wohnung kostet 250.000 Euro, die monatliche Kaltmiete beträgt 900 Euro. Die Jahreskaltmiete liegt bei 10.800 Euro. Die Bruttomietrendite beträgt 10.800 ÷ 250.000 × 100 = 4,32 Prozent.

Die Bruttomietrendite eignet sich als grober Filter, um stand heute uninteressante Objekte schnell auszusortieren. Sie zeigt aber nur einen Ausschnitt: Kaufnebenkosten, laufende Bewirtschaftungskosten, Steuereffekte (AfA, Zinsabzug) und das Entwicklungspotenzial des Objekts (Mieterhöhungen, Wertsteigerung) bleiben unberücksichtigt. Die tatsächliche Gesamtrendite kann deshalb deutlich über oder unter der Bruttomietrendite liegen.

📊

Nettomietrendite: Die ehrlichere Kennzahl

Die Nettomietrendite bezieht die Kaufnebenkosten in die Gesamtinvestition ein und zieht die nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten von den Mieteinnahmen ab. Sie zeigt die tatsächliche Verzinsung deines eingesetzten Gesamtkapitals.

Nettomietrendite (%) = (Jahreskaltmiete − Bewirtschaftungskosten) ÷ (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) × 100

Die Bewirtschaftungskosten umfassen alle Ausgaben, die du als Eigentümer trägst und nicht auf den Mieter umlegen kannst: Instandhaltungsrücklage, Verwaltungskosten, Mietausfallwagnis (Leerstand) und nicht umlagefähige Nebenkosten. In der Praxis liegen die Bewirtschaftungskosten typischerweise bei 15 bis 25 Prozent der Jahreskaltmiete.

Die Nettomietrendite liegt in der Regel 1 bis 2 Prozentpunkte unter der Bruttomietrendite. Sie ist die Kennzahl, mit der du Immobilien ernsthaft vergleichen und in deine Investitionsentscheidung mit einbeziehen solltest.

⚖️

Eigenkapitalrendite: Der Hebel durch Finanzierung

Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie sich dein tatsächlich eingesetztes Eigenkapital verzinst. Sie berücksichtigt die Fremdfinanzierung und macht den Leverage-Effekt (Hebeleffekt) sichtbar.

Eigenkapitalrendite (%) = (Jahreskaltmiete − Bewirtschaftungskosten − Zinskosten) ÷ Eigenkapital × 100

Der Leverage-Effekt funktioniert so: Liegt deine Nettomietrendite über dem Zinssatz deines Darlehens, erhöht jeder Euro Fremdkapital deine Eigenkapitalrendite. Liegt der Zinssatz über der Nettomietrendite, fällt die reine Cashflow-Rendite zunächst geringer aus. Das bedeutet aber nicht, dass sich das Investment nicht rechnet. Wertsteigerung, Steuerersparnisse durch AfA und Zinsabzug sowie Mietanpassungen und Neuvermietungen können die Gesamtrendite trotzdem deutlich positiv machen. Die reine Zins-Miet-Betrachtung greift zu kurz.

Rechenbeispiel: Vermietete Wohnung in Dresden für 250.000 Euro

Ein konkretes Beispiel macht die Unterschiede zwischen den drei Kennzahlen greifbar.

Ausgangsdaten

PositionWert
Kaufpreis250.000 €
Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer 5,5 %, Vermittlung 3,57 %, Sachsen + Notar + Grundbuch)19.500 € (7,8 %)
Gesamtinvestition245.000 €
Monatliche Kaltmiete900 €
Jahreskaltmiete10.800 €
Wohnfläche65 m²
Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltung, Leerstand)2.160 € (20 % der Kaltmiete)
Jahresreinertrag (Kaltmiete abzgl. Bewirtschaftungskosten)8.640 €
Finanzierung: 80 % Fremdkapital, 3,5 % Zinssatz200.000 € Darlehen
Eigenkapital69.500 € (Kaufnebenkosten + 20 % KP)
Jährliche Zinskosten7.000 €

Berechnung aller Kennzahlen

KennzahlFormelErgebnis
Bruttomietrendite10.800 ÷ 250.000 × 1004,32 %
Nettomietrendite8.640 ÷ 269.500 × 1003,21 %
Eigenkapitalrendite(8.640 − 7.000) ÷ 69.500 × 1002,36 %
Kaufpreisfaktor (Mietpreismultiplikator)250.000 ÷ 10.80023,1 Jahre
Monatlicher Cashflow vor Steuer(8.640 − 7.000) ÷ 12+137 €

Einordnung: Die Bruttomietrendite von 4,32 Prozent klingt solide, schrumpft aber auf 3,21 Prozent Nettomietrendite, sobald du Kaufnebenkosten und Bewirtschaftungskosten berücksichtigst. Die Eigenkapitalrendite liegt bei 2,36 Prozent, weil der Zinssatz (3,5 %) über der Nettomietrendite (3,21 %) liegt. Der Cashflow ist mit 137 Euro pro Monat leicht positiv.

Ein Kaufpreisfaktor von 23,1 bedeutet: Du brauchst rund 23 Jahreskaltmieten, um den Kaufpreis zu amortisieren. In guten B-Lagen wie dem Dresdner Beispiel gelten Werte unter 20 als günstig, unter 25 als akzeptabel, über 30 als teuer.

Praxis-Tipp: Diese Betrachtung zeigt nur die Mietseite. Die Steuerersparnis durch die Abschreibung (AfA), die Tilgung als Vermögensbildung und potenzielle Wertsteigerungen sind darin nicht enthalten. Dazu mehr im Abschnitt „Die Mietrendite allein reicht nicht".

Richtwerte 2026: Ab dieser Mietrendite wird ein Objekt interessant

Die erzielbaren Mietrenditen unterscheiden sich je nach Lage erheblich. Hier eine Orientierung für das aktuelle Marktumfeld:

LageBruttomietrenditeNettomietrendite (ca.)Cashflow-Potenzial
A-Lagen (München, Frankfurt, Stuttgart)2,0 bis 3,5 %1,5 bis 2,5 %Meist negativ
B-Lagen (Leipzig, Dresden, Hannover, Nürnberg)3,5 bis 5,0 %2,5 bis 4,0 %Bei guter Finanzierung positiv
C-Lagen (Chemnitz, Magdeburg, Halle)5,5 bis 7,5 %4,0 bis 6,0 %In der Regel positiv, höheres Leerstandsrisiko
D-Lagen (strukturschwache Regionen)7,5 % und höher5,5 % und höherPositiv, aber hohes Leerstandsrisiko

Als Faustregel gilt: Eine Bruttomietrendite unter 3 Prozent macht einen positiven Cashflow nach Finanzierungskosten rechnerisch kaum möglich. Ab 4 bis 4,5 Prozent wird es realistisch. In A- und B-Lagen setzen viele Investoren bewusst auf Wertsteigerung statt auf Cashflow. In C-Lagen steht der Cashflow im Vordergrund.

Die Nettomietrendite sollte über deinem Finanzierungszinssatz liegen, damit der Leverage-Effekt positiv wirkt. Bei einem aktuellen Zinsniveau von rund 3,5 Prozent brauchst du also eine Nettomietrendite von mindestens 3,5 Prozent, damit die Eigenkapitalrendite durch die Fremdfinanzierung steigt.

Fünf Kostenpositionen, die deine Nettomietrendite bestimmen

Die Differenz zwischen Brutto- und Nettomietrendite entsteht durch die Bewirtschaftungskosten. Diese fünf Positionen solltest du kennen und realistisch kalkulieren:

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1. Instandhaltungsrücklage

Für Reparaturen, Sanierungen und laufende Erhaltung des Gebäudes. Richtwert: 1 bis 2 Prozent des Kaufpreises pro Jahr, bei älteren Objekten eher 2 bis 3 Prozent. Typisch für eine Eigentumswohnung: 8 bis 12 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr.

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2. Verwaltungskosten

Die Hausverwaltung berechnet eine monatliche Pauschale pro Einheit. Üblich sind 20 bis 35 Euro pro Monat und Einheit, also 240 bis 420 Euro pro Jahr. Diese Kosten sind als Eigentümer nicht auf den Mieter umlegbar.

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3. Mietausfallwagnis (Leerstand)

Kalkuliere 2 bis 4 Prozent der Jahreskaltmiete als Puffer für Leerstand bei Mieterwechsel und Zahlungsausfälle. In gefragten Lagen ist der Wert niedriger, in strukturschwachen Regionen höher.

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4. Mieterwechselkosten

Renovierung, Anzeigen, Besichtigungen, ggf. Makler. Diese Kosten fallen nicht jährlich an, sollten aber über die Haltedauer einkalkuliert werden. Als Richtwert: eine halbe bis eine Monatsmiete pro Mieterwechsel.

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5. Nicht umlagefähige Nebenkosten

Bestimmte Betriebskostenanteile darfst du als Eigentümer nicht auf den Mieter umlegen. Dazu gehören unter anderem Teile der Gebäudeversicherung, Bankgebühren für das Mietkonto und Kosten für die Erstellung der Nebenkostenabrechnung.

Insgesamt liegen die Bewirtschaftungskosten bei den meisten Immobilieninvestments zwischen 15 und 25 Prozent der Jahreskaltmiete. In deiner Kalkulation solltest du mit mindestens 20 Prozent rechnen. Nur so bekommst du eine realistische Nettomietrendite.

Die Mietrendite allein reicht nicht: So bewertet ein Profi Immobilien als Kapitalanlage

Die Mietrendite ist die wichtigste Einstiegskennzahl. Sie zeigt dir auf einen Blick, ob ein Objekt überhaupt in Frage kommt. Für die tatsächliche Investitionsentscheidung reicht sie allerdings nicht. Drei Faktoren bleiben in der Mietrendite-Berechnung außen vor.

Bei CAPRI CONSULT betrachten wir deshalb immer das Gesamtbild: Mietrendite, Cashflow, Steuerersparnis, Tilgungseffekt und Wertsteigerungspotenzial. Dazu kommt die aktive Objektentwicklung, Mieterhöhungen und Eigentümer-Coaching, die die Rendite über die Haltedauer weiter verbessern.

💡
Merke
Die reine Mietrendite ist der Startpunkt. Die Gesamtstrategie macht den Unterschied.
[ Was die Mietrendite nicht zeigt ]
Faktor 1
Steuerersparnis durch AfA.
Die Abschreibung (AfA) auf den Gebäudeanteil reduziert dein zu versteuerndes Einkommen. Bei einem Gebäudeanteil von 200.000 Euro und 2 Prozent AfA sind das 4.000 Euro pro Jahr. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent spart dir das jährlich 1.680 Euro Steuern. Für Altbauten mit Baujahr vor 1925 liegt der AfA-Satz sogar bei 2,5 Prozent. Noch mehr Spielraum bietet ein Restnutzungsdauergutachten: Liegt die tatsächliche Restnutzungsdauer unter 50 Jahren, kann der AfA-Satz entsprechend höher angesetzt werden. Das lohnt sich in der Regel bei Gebäuden, die vor 1980 erbaut worden sind. Bei Denkmalimmobilien mit Sanierungsabschreibung ist der Effekt noch deutlich größer.
Faktor 2
Tilgung als Vermögensbildung.
Deine monatliche Kreditrate besteht aus Zins und Tilgung. Die Tilgung baut Schulden ab und erhöht dein Eigenkapital in der Immobilie. Dieser Vermögensaufbau taucht in der Mietrendite-Berechnung nicht auf, ist aber real.
Faktor 3
Wertsteigerung.
Immobilien in guten Lagen gewinnen langfristig an Wert. Diese Wertsteigerung realisierst du beim Verkauf. Sie ist in der Mietrendite nicht enthalten, kann aber einen erheblichen Teil der Gesamtrendite ausmachen.
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Das sagen Mandanten über CAPRI CONSULT

Ausgezeichneter Service und starke Prozesse. Ich hatte schon mit einigen Finanzdienstleistern zu tun, aber nie war ich so zufrieden mit der Anlageberatung. Jetzt ist meine Investmentstrategie optimal aufgestellt.
Justin P.
Oktober 2024
Vielen Dank an das CAPRI CONSULT Team für die professionelle und effiziente Umsetzung meines Immobilieninvestments. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
Mathias W.
Dezember 2024
Seit vier Jahren arbeite ich mit CAPRI zusammen. Anfangs ging es um steuerliche Vorteile durch Denkmalimmobilien. Mittlerweile finden sich auch Investmentfonds und Bestandsimmobilien in meinem Portfolio. Besonders gefällt mir der ganzheitliche Ansatz. Marcus und Fabian sehen immer das große Ganze und stimmen alle Investments perfekt aufeinander ab.
David C.
April 2025
4,95 / 5
aus 361 ProvenExpert-Bewertungen. 100 Prozent Empfehlungsrate.
Bekannt aus: Sächsische Zeitung, finanzwelt, immobilien.de, Businesstalk am Kudamm.
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Häufige Fragen zum Berechnen der Mietrendite

Brutto- oder Nettomietrendite: Welche Kennzahl zählt?
Für die erste Einschätzung eines Objekts reicht die Bruttomietrendite. Für die ernsthafte Investitionsentscheidung ist ausschließlich die Nettomietrendite relevant. Sie berücksichtigt die Kaufnebenkosten und die laufenden Bewirtschaftungskosten und zeigt damit die tatsächliche Verzinsung deines Kapitals. Makler und Immobilienportale werben fast immer mit der Bruttomietrendite, weil sie höher ausfällt.
Ab welcher Mietrendite lohnt sich eine Immobilie als Kapitalanlage?
Als Richtwert gilt: Ab 4 Prozent Bruttomietrendite (ca. 3 Prozent netto) wird ein Objekt interessant. In A-Lagen sind auch niedrigere Renditen akzeptabel, weil die Wertsteigerung einen größeren Anteil der Gesamtrendite ausmacht. Entscheidend ist immer das Verhältnis von Rendite zu Finanzierungszinssatz. Liegt die Nettomietrendite über dem Zinssatz, wirkt der Leverage-Effekt positiv.
Kaltmiete oder Warmmiete: Welche Miete verwende ich für die Berechnung?
Immer die Kaltmiete (Nettokaltmiete). Die Warmmiete enthält umlagefähige Nebenkosten wie Heizung, Wasser und Müll. Diese sind durchlaufende Posten und gehören nicht in die Renditeberechnung. Nur die Kaltmiete ist dein tatsächlicher Ertrag als Eigentümer.
Wie berechne ich den Kaufpreisfaktor?
Der Kaufpreisfaktor (auch Mietpreismultiplikator oder Vervielfältiger) ist der Kehrwert der Bruttomietrendite: Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete. Er zeigt dir, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen. Werte unter 20 gelten als günstig, unter 25 als akzeptabel. In Metropolen wie München liegt der Kaufpreisfaktor häufig über 30.
Berücksichtigt die Mietrendite auch Steuern und Abschreibung?
Die klassische Mietrendite-Berechnung (brutto und netto) berücksichtigt keine Steuern. Die Steuerersparnis durch die Abschreibung (AfA), den Werbungskostenabzug für Zinsen und weitere steuerliche Effekte musst du separat kalkulieren. Genau deshalb empfehlen wir eine ganzheitliche Honorarberatung, die Rendite, Steuern und Finanzierung als Gesamtbild betrachtet.

Fazit: Mietrendite berechnen ist der erste Schritt, die Gesamtstrategie entscheidet

Die Mietrendite ist die wichtigste Kennzahl für den ersten Blick auf eine Immobilie als Kapitalanlage. Die Bruttomietrendite filtert uninteressante Objekte aus, die Nettomietrendite zeigt die tatsächliche Verzinsung, die Eigenkapitalrendite macht den Finanzierungshebel sichtbar.

Entscheidend ist, dass du alle drei Kennzahlen berechnest und realistisch kalkulierst. Verlasse dich nie auf die Bruttomietrendite aus dem Exposé. Rechne immer mit Kaufnebenkosten, Bewirtschaftungskosten und einem Leerstandspuffer. Eine saubere Kalkulation vor dem Kauf schützt dich vor bösen Überraschungen bei der Vermietung.

Und denke daran: Die Mietrendite ist der Startpunkt. Steuerersparnis, Tilgung und Wertsteigerung kommen obendrauf. Wenn du breit streust, rutschst du nicht aus.

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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Anlageberatung. Die tatsächliche Rendite hängt vom Einzelfall ab. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: Juli 2026.

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