Nachhaltige Investments mit hoher Renditeerwartung – mit diesen Tipps klappt´s!

Nachhaltige Investments mit hoher Renditeerwartung – mit diesen Tipps klappt´s!

Nachhaltigkeit ist heutzutage ein sehr, sehr großes Thema. Das Thema Klimawandel und der angebliche Wandel zu einer Gesellschaft, die sich ihrer Umweltsünden bewusst ist und konkrete Maßnahme dagegen ergreift, sind etwas, was sich für Marketingzwecke hervorragend verwenden lässt. Doch leider ist nicht immer grün drin, wo grün draufsteht – auch im Bereich der nachhaltigen Investments. Deshalb wollen wir Euch heute einige Tipps an die Hand geben, damit Ihr die Produkte identifizieren könnt, die tatsächlich halten, was sie versprechen. Wer rausfinden will, wie man Greenwasher enttarnt, sollte jetzt auf jeden Fall weiterlesen!

 

ESG und SRI: Mehr als nur eine Anlagestrategie

Nachhaltige Investments haben eine große Gemeinsamkeit: Sie legen besonderen Wert auf ethische, ökologische und soziale Faktoren, mit dem Ziel, positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt auszuüben. In diesem Kontext gibt es zwei Ansätze, die wir zunächst erklären wollen: ESG und SRI.

ESG steht für Environmental, Social und Governance und beschreibt bestimmte Kriterien, nach denen eine Anlage ausgewählt wird. ESG konzentriert sich auf Umweltfaktoren wie die Reduzierung von Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen, soziale Aspekte wie Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit sowie Governance-Aspekte, die sich auf die Unternehmensführung und ethische Standards beziehen. Dabei werden fast alle Unternehmen aus Branchen wie Waffen- und Tabakindustrie automatisch ausgeschlossen, da sie diesen Werten nicht entsprechen.

SRI steht für Social Responsible Investing und folgt im Grunde den gleichen Prinzipien, geht dabei aber noch einen Schritt weiter und berücksichtigt über ESG-Kriterien hinaus die Best-in-class-Ansätze. Es wird nur in Unternehmen investiert, die innerhalb ihrer Branche ethisch und sozial am besten agieren. Diese strengeren Kriterien können jedoch das Anlageuniversum einschränken und zu geringerer Diversifikation und leicht erhöhtem Risiko führen.

 

Nachhaltigkeit & Rendite

SRI steht für Social Responsible Investing und folgt im Grunde den gleichen Prinzipien, geht dabei aber noch einen Schritt weiter und berücksichtigt über ESG-Kriterien hinaus die Best-in-class-Ansätze. Es wird nur in Unternehmen investiert, die innerhalb ihrer Branche ethisch und sozial am besten agieren. Diese strengeren Kriterien können jedoch das Anlageuniversum einschränken und zu geringerer Diversifikation und leicht erhöhtem Risiko führen.

Und natürlich gibt es auch den Kritikpunkt Greenwashing, der heutzutage nicht zu ignorieren ist: Ja, es gibt einige schwarze Schafe, die versuchen sich grün anzumalen. Also Unternehmen, die versuchen, der Gesellschaft vorzutäuschen, das Unternehmen würde nach diesen Werten agieren und wäre super nachhaltig, obwohl das gar nicht der Fall ist. Zum Beispiel mit erfundenen Preisen oder gefälschten bzw. gekauften Abzeichen.

Doch genau dafür sind ESG- und SRI-Kriterien da, um die Spreu vom Weizen zu trennen und die ehrlichen und transparenten Unternehmen ins Rampenlicht zu rücken. Es kann immer passieren, dass Unternehmen die ESG- und SRI-Kriterien nicht ganz so minutiös einhalten, wie andere, allerdings sind das notwendige Kompromisse, auf die sich Anleger einlassen müssen. Schließlich geht es am Ende des Tages auch darum, mit den nachhaltigen Investments Rendite zu erwirtschaften. Und wären nur eine Handvoll Unternehmen tatsächlich qualifiziert im nachhaltigen Pool mitzuspielen, wäre das Risiko wiederum deutlich höher und die Rendite schmaler.

Nachhaltige Investments sind insgesamt ein wachsender Trend, der sowohl Chancen als auch Herausforderungen bietet. Wer nachhaltig investieren möchte, kann sich an ESG- und SRI-Kriterien orientieren, um eine Auswahl an Unternehmen zu erhalten, die ihren Fokus auf Transparenz, ethischen Standards und langfristige Auswirkungen ihres Handelns richten.

Doch auch wenn Nachhaltigkeit eine Herzensangelegenheit für Euch ist, solltet Ihr dennoch darauf achten, breit zu streuen, um eventuelle Ausfälle in dem Sektor gering zu halten.

Wenn Euch dieses Thema interessiert hat, dann hört doch mal in Folge 243 von unserem Podcast rein, dort geht es um das Investieren in erneuerbare Energie.

 

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